Rungestraße 4, 24537 Neumünster
+49 (0) 4321 90 62 50
+49 (0) 4321 90 62 59
Glossar

Unser Druck-Glossar

Wir haben für Sie ein Glossar angefertigt damit Sie die wichtigsten Fachbegriffe rund um das Drucken besser verstehen.
Fragen dazu beantworten wir Ihnen auch gerne persönlich.

A

Additive Farbmischung

In der additiven Farbmischung wird Licht gemischt: Die Primärfarben des Lichts (Rot, Grün und Blau) werden auf einem Punkt gesammelt und übereinander gelagert, zum Beispiel durch Lampen, Scheinwerfer o. Ä. Überlagern sich die drei Primärfarben deckungsgenau, entsteht weißes Licht. Überlagert man nur die rote und grüne Strahlung, erhält man Gelb.

Je nach Abstufung der jeweiligen Intensität der Primärfarben können beliebig viele Farbtöne entstehen.

Der additive Farbmodus RGB (Rot, Grün, Blau) wird unter anderem in Monitoren und Scannern eingesetzt. Die Sekundärfarben (Cyan, Magenta und Yellow/Gelb, s. a. „subtraktive Farben“) entstehen, wenn man jeweils zwei der drei Primärfarben mischt. Schwarz wird als „vierte Farbe“ hinzugefügt, da die drei Grundfarben auch bei höchster Intensität nicht kein tiefes Schwarz im Druck erzielen.

Akzidenzen, (lat., „das Veränderliche, das Hinzukommende“) sind unregelmäßige Druckaufträge. In den frühen Jahren der Druckerkunst wurden hauptsächlich Bücher und Zeitungen gefertigt. Mit den Jahren kamen immer mehr „Akzidenzen“, (unregelmäßige) Aufträge, von Privatpersonen oder Unternehmen hinzu – also Gelegenheitsdrucksachen wie Prospekte, Broschüren, Flugblätter, Visitenkarten, Speisekarten, Familiendrucksachen oder Formulare.
Noch heute nennt man zum Beispiel Werbebeilagen in der Fachsprache Akzidenzen. Sie werden überwiegend im Offsetdruck produziert.

Der Teil des Druckbogens, der beim finalen Beschnitt auf das Endformat wegfällt. Bilder oder druckende Teile, die über den Papierrand hinausgehen, werden mit einer Zugabe von 2–5 mm versehen, um Blitzer nach dem Schneiden zu vermeiden.

Die Auflösung oder Punktdichte ist bei der Bildreproduktion ein Maß für die Detailgenauigkeit einer gerasterten visuellen Darstellung und damit ein Qualitätsaspekt des technischen Wiedergabeverfahrens zum Beispiel durch Drucken. Punktdichten werden unter anderem im Vierfarbdruck oder bei einer Bildschirmwiedergabe angegeben. Die gängigen Einheiten der Punktdichte in der Praxis sind:

  • dpi (dots per inch, engl. für „Punkte pro Zoll“)
  • dpc (dots per centimetre/centimeter, engl. für „Punkte pro Zentimeter“)
  • ppi (pixels per inch, engl. für „Pixel pro Zoll“)
  • lpi (lines per inch, engl. für „Linien pro Zoll“)

Für die vom menschlichen Auge wahrgenommene Qualität (visuelle Wahrnehmung) spielen neben der Punktdichte weitere Faktoren eine entscheidende Rolle, unter anderem die Farbtiefe und die Schärfe der Vorlage selbst. Für den Vierfarbdruck wird jedes Pixel entsprechend seiner Farbe in Druckpunkte (engl. dots) der vier Prozessfarben (CMYK) aufgelöst. Je feiner die Halbton-Druckraster aufgelöst sind (Punktdichte), umso besser vermischen sich diese Druckpunkte im Ergebnis für das menschliche Auge.

B

Diese Linien oder Marken werden gesetzt, um die Seitenbegrenzung des Druckwerks zu markieren, an denen das Produkt beschnitten wird.

Die Bogenoffset-Drucktechnik, bei der im Gegensatz zum Rollendruck einzelne Papierbogen bedruckt werden, besticht durch ihre Qualität und Flexibilität in der Auswahl der zu bedruckenden Papiere im Hinblick auf Format und Grammatur.

C

CMYK steht für die Grundfarben Cyan (ein Blauton), Magenta (ein Rotton), Yellow (ein Gelbton) und K (Schwarz). K steht für „Key“ (engl. für „Schlüssel“). Schwarz wurde in der Vergangenheit als Schlüsselfarbe bezeichnet, daher das K in CMYK. Mithilfe der ersten drei Grundfarben lassen sich alle möglichen Mischfarben erzielen. Schwarz als vierte Farbe sorgt für Kontrast und Tiefenschärfe.

Noch vor wenigen Jahren konnten Druckplatten nur mithilfe vorliegender Druckfilm-Sätze (in der Regel vier Filme pro Seite bei Vierfarbdrucksachen) belichtet werden. Das nannte man CtF (Computer to Film). Dieses Verfahren wurde in den letzten Jahren immer seltener eingesetzt, da es den kostspieligen Einsatz von Druckfilmen (inkl. Belichtung etc.) voraussetzte. Stand der heutigen Technik ist CtP (s. u.).

Heute können digitale Druckdaten, die von der Vorstufe (Lithografie) erstellt wurden, direkt auf die Druckplatten belichtet werden (CtP: Computer to Plate). Dadurch entfällt die kosten- und zeitaufwendige Produktion von Druckfilm-Sätzen. Außerdem ist durch den Wegfall des zusätzlichen Kopiervorgangs die Qualität der kopierten Daten höher.

D

Text- und Bildbearbeitung am Computer mithilfe von Scanner (s. u.) und Laserdrucker als Ausgabemedium. Durch die rasante Entwicklung der Computertechnik wird DTP immer populärer, da es die schnelle Erstellung von ganzen Werken an einem Arbeitsplatz ermöglicht.

Digitaldruck (auch kurz Digidruck) bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Auch andere Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für großformatige Plakate und Poster.

Verfahren der direkten Bebilderung von Druckformen in der Druckmaschine. Hierbei werden digitale Daten unmittelbar in die Druckmaschine geschickt, wo die Druckplatten mittels modernster Lasertechnologie direkt bebildert werden. Der Wegfall von Arbeitsschritten, rasche Jobwechsel und ein hoher Automatisierungsgrad sparen Zeit und Geld. Das Besondere dieser Technologie liegt in der unmittelbaren Verknüpfung von digitaler Welt mit bewährter Offset-Drucktechnik.

Jedes Druckprodukt kann nach dem Druck unterschiedlich veredelt werden, zum Beispiel durch Bogenkaschierung. Dabei werden Druckbögen mit hochglänzenden, matten, bunten oder geprägten Kunststoff-Folien überzogen. Ein weiteres Veredelungsverfahren ist die Beschichtung mit hochglänzenden und matten Lacken. Drucklacke, matt oder glänzend, schützen zum Beispiel Umschläge vor Kratzern oder Verunreinigungen.
Beliebte Formen der „haptischen“ Veredelung sind Stanzen oder Nutungen auf Umschlägen.

Im Bereich der Druckvorstufe werden aus den vorliegenden Inhalten eines zukünftigen Druckproduktes (zum Beispiel Texte, Bilder, Illustrationen oder Grafiken) druckfähige Daten erstellt, die ein qualitativ gutes Druckergebnis garantieren.

Beschreibt die Vergrößerung des Rasterpunktes durch die Übertragung von Rasterbildern auf ein anderes Medium. Der auffälligste Zuwachs entsteht beim Abdruck der Druckform auf den Bedruckstoff.

E

Die EPS-Datei  (EPS steht für Encapsulated Postscript-Datei) wird in der Seitenbeschreibungs-Sprache PostScript erstellt. Eine EPS Datei kann Bitmaps, Vektor-Grafiken und Text enthalten.

F

Die Farbsättigung, das heißt der maximale Gesamtfarbauftrag (Farbannahme) aus CMYK (s. o.), sollte 300 Prozent nicht übersteigen.

Siehe Weiterverarbeitung

Siehe Offsetdruck

Der Flexodruck ist ein direktes Hochdruckverfahren.
Bei diesem sogenannten Rollenrotationsdruckverfahren werden flexible Druckplatten, die aus Fotopolymer oder Gummi bestehen, und niedrigviskose Druckfarben verwendet. Als Hochdruckverfahren sind die erhabenen Stellen der Druckform bildtragend. Der Druckwerksaufbau ist einfach und ähnelt dem des Tiefdruckverfahrens. Flexodruck zeichnet sich besonders durch seine vielseitigen Einsatzgebiete aus, denn es lassen sich viele Materialien – wie Verpackungsmittel aus Kunststoff (zum Beispiel PE, PET, PVC, PS, PP, PC) oder metallisierter Folie, Papier, Karton und Pappe –bedrucken. Diese sind mit anderen Druckverfahren nicht oder nur eingeschränkt bedruckbar.

Der Begriff Fotosatz oder Lichtsatz bezeichnet ein Verfahren zur Satzherstellung. Durch Belichtung der Schriftzeichen mittels eines optischen Verfahrens wurde mit sichtbarem Licht das zu setzende Zeichen auf einen Trägerfilm übertragen.
Das Licht fiel dabei durch eine Schablone mit einem negativen Schriftzeichen durch ein optisches System auf einen Film oder auf Fotopapier. Das Fotosatzverfahren wird auch kalter oder schwereloser Satz genannt, da keine Schriftzeilen gegossen wurden – wie bei der Linotype (s. u.) – und weniger mechanische Einschränkungen bestanden als im Bleisatz. Man konnte zum Beispiel Zeichen ineinander setzen oder die Schrift verzerren. Das Belichten durch eine Schablone geschah fotomechanisch. Die fotoelektronischen Varianten heißen Lichtsatz und Lasersatz.

G

Während der Papiererstellung wird Papier unter Druck gegen eine polierte Trommel (Kalender) gepresst und erhält so seine „glatte“ Oberfläche. Diesen Prozess kann man mehrfach wiederholen, man spricht dann von „mehrfach gestrichen“. So wird auch die Oberfläche glatter und die Druckqualität entsprechend besser.

Die Grammatur benennt das Papiergewicht pro qm. Schreibmaschinenpapier hat zum Beispiel zwischen 80 und 100 g/qm, ein Magazinumschlag wird in der Regel auf 200–250 g/qm starkem Papier/Karton bedruckt.

H

HKS ist die Abkürzung für die Druck- und Künstlerfarben-Hersteller Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co. sowie deren Warenzeichen bzw. Marke.

Der HKS-Farbfächer umfasst 88 sogenannte Basisfarben und insgesamt 3 520 Volltonfarben für Kunstdruck- und Naturpapiere. Er ermöglicht die objektive – also von der individuellen Farbwahrnehmung unabhängige – Bewert- und Vergleichbarkeit, die Reproduzierbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen in der grafischen Industrie.
Der Verband dieser Firmen (heute HKS Warenzeichenverband e. V.) definiert HKS-Farben seit 1968.

Das älteste Druckverfahren. Hier liegen alle druckenden Elemente höher als die nichtdruckenden. Der Hoch- oder Buchdruck ist ein direktes Druckverfahren, da die druckenden Elemente (Schrift, Linien etc.) die Farbe direkt an das Papier abgeben. In vielen Druckereien sind immer noch Hochdruckmaschinen im Einsatz, um Druckprodukte zu veredeln (zum Beispiel durch Stanzungen oder Nutungen).

K

Der Kupferstich, historisch auch Chalkografie genannt, gehört zu den Tiefdruckverfahren. Das zu druckende Bild wird mit einem Grabstichel, einem Stechwerkzeug, auf eine Kupferplatte übertragen. Die dabei entstandenen Vertiefungen nehmen die Farbe auf, die über eine Walze auf das Papier gedruckt wird.

L

Bezeichnet einen grafischen Entwurf für eine Drucksache. Layouts werden von Grafikern erstellt. Sie bestehen in der Regel aus einer gestalterischen Komposition von Texten, Bildern, Grafiken und/oder Illustrationen.

Mithilfe einer Linotype-Setzmaschine war es dem Setzer erlaubt, ganze Zeilen zu setzen und nicht wie bisher einzelne Lettern. Die Linotype-Setzmaschine war so ein Zwischenschritt auf dem Weg zum Foto- oder Composersatz, wo auch an Schreibmaschinen-ähnlichen Tastaturen gearbeitet wurde, um Druckvorlagen zu erstellen. Die Linotype-Setzmaschine war ein recht mächtiges, großes Gerät. Eingesetzt wurde sie überwiegend in Tageszeitungs-Verlagen, um schnell die zu veröffentlichenden Informationen zeilengenau zu setzen.

Historisch gesehen ist Lithografie ein Druckverfahren und bedeutet wörtlich übersetzt „Steindruck“. Alois Senefelder hat dieses vor mehr als zweihundert Jahren erfunden.

Unter Lithografie verstehen wir heute die technische Aufbereitung von Druckvorlagen, speziell das Retuschieren zum Beispiel von Bildern.

O

Offset bedeutet „absetzen, voneinander absetzen“. Damit wird das Prinzip des Offsetdrucks schon weitgehend erklärt: Das Verfahren basiert auf dem Prinzip, dass Wasser und Fett sich abstoßen, also voneinander absetzen.

Übertragen auf die Drucktechnik bedeutet das: Auf der Druckplatte sind einige Teilbereiche wasserführend, andere wasserabstoßend und dementsprechend fettführend, also farbfreundlich. Die Druckzylinder werden im Betrieb mit Wasser- und Farbwalzen benetzt. So können druckende Bereiche in der Druckplatte Farbe annehmen und sie an den Druckzylinder abgeben, der die druckenden Bereiche auf das Papier bringt. Offsetdruck wird daher auch als indirektes Druckverfahren bezeichnet.

P

Ein Pantone-Farbfächer dient zur Identifikation von über 750 Sonderfarben. Das System erleichtert auch die Farbabstimmung zwischen Auftraggeber und Druckerei. Der Pantone-Farbfächer unterscheidet ebenfalls zwischen gestrichenen und ungestrichenen Papieren.

PDF steht für Portable Document Format, also portables Dokumentenformat. Es wurde von Adobe Systems 1993 auf den Markt gebracht. Im Fokus stand, ein plattformunabhängiges Dateiformat zu schaffen, das – egal mit welcher Hard- oder Software das ursprüngliche Dokument erstellt wurde – die Ursprungsdatei auf allen Rechnern originalgetreu wiedergibt und so den interdisziplinären Datenaustausch zwischen den vielfältigen Programmen und Betriebssystemen erleichtert.
Druckdateien werden heute von der Lithografie überwiegend im PDF-Format erstellt. Dafür bietet Adobe Systems diverse Profile und Formate an.

Der Verarbeitungsschritt des Prägens wird überwiegend zur Veredelung von Druckprodukten eingesetzt; meist auf Umschlägen, da hier stärkere Materialien eingesetzt werden (wie Karton): Sie bringen das geprägte Motiv besser zur Wirkung.

Prägungen werden in der Regel mit alten Buchdruckmaschinen eingebracht. Dazu gehören zum Beispiel der Heidelberger Tiegel oder der Heidelberger Zylinder.

Alle Grafiken und Druckseiten werden als Dateien im PostScript-Format angelegt, um sie auf den unterschiedlichsten Ausgabegeräten in beliebiger Größe und Auflösung verlustfrei ausgeben zu können. Schriften und grafische Elemente werden als skalierbare Vektorgrafik beschrieben. Auch Rastergrafiken können eingebettet werden; sie werden je nach Auflösung des Ausgabegeräts neu skaliert.

CMYK(Cyan, Magenta, Yellow, Black)-Prozessfarben für den Druck. Schwarz sorgt hier für eine bessere Kontrastwiedergabe.

R

Im Rollenoffsetdruck werden im Gegensatz zum Bogenoffsetdruck Papierrollen bedruckt. Rollendruckmaschinen werden insbesondere bei großen Auflagen (> 40 000 Ex.) eingesetzt. Im Rollenoffset ist die Auswahl der zu bedruckenden Papiere geringer als im Bogenoffsetdruck. Auch die Qualität reicht nicht an den Bogenoffsetdruck heran, weil der Trocknungsprozess mithilfe eines Trocknungstunnels an der Rollendruckmaschine dazu führt, dass sich das Papier leicht wellt.

Das Druckprinzip des Rotationsdrucks wird im Hoch-, Tief- und Offsetdruck eingesetzt. Dabei läuft das Papier durch die Maschine und wird zwischen Druckzylinder und Druckformzylinder bedruckt.

S

Mithilfe eines Scanners werden Vorlagen wie zum Beispiel Bilder oder Texte in digitale Daten verwandelt. Je nach Qualität und Auflösung lassen sich diese Daten in den Druckprozess miteinbeziehen.

Druckende und nichtdruckende Bereiche unterscheiden sich durch offene und geschlossene Siebstellen. Die zähflüssige Farbe gelangt durch die offenen Siebstellen auf den Druckstoff. Besonderes Merkmal dieses Druckverfahrens ist die Siebstruktur. Es wird leider nur noch selten eingesetzt, da es relativ teuer ist. Allerdings sind Siebdruckfarben lichtecht und für den Außenbereich bestens geeignet.

Zusätzlich zu den Grundfarben verwendete Druckfarbe beim Mehrfarbdruck. Hier kommen zum Beispiel Pantone-Farben oder Farben aus dem HKS-Fächer zum Einsatz.

Die Grundfarben der subtraktiven Farbmischung sind Cyan, Magenta und Gelb. Bei dieser Farbmischung wird Licht durch Pigmente absorbiert (subtrahiert). Das restliche Licht bildet eine Mischfarbe.

Der Farbeindruck entsteht, da einzelne Frequenzbereiche, das heißt Farben, aus dem gesamten Spektrum des sichtbaren Lichts herausgefiltert werden. Bei Farbdrucken geschieht dies durch Übereinanderdrucken der verwendeten Druckfarben.

T

Im Gegensatz zum Hochdruck liegen beim Tiefdruck die zu druckenden Teile – die sogenannten Näpfchen – vertieft. Sie werden in Druckformen eingeätzt oder eingraviert. Die Farbe wird von einer Walze in die Näpfchen gedrückt. Die überflüssige Farbe wird abgestreift und durch Gegendruck wird das Bild auf Papier übertragen. Der Tiefdruck rechnet sich bei Auflagen ab einer Million, bietet jedoch eine eingeschränkte Materialauswahl in Bezug auf Papiere mit hohen Grammaturen. Da immer weniger Zeitschriften in hohen Auflagen gedruckt werden, verliert der Tiefdruck immer mehr an Bedeutung.

Bitmap-Grafikformat zum Speichern und Bearbeiten von Fotos, das auch beliebige Grautöne oder Farben darstellt.

U

Geringfügiges Überlappen der Ränder von Schriften und Flächen anderer Formen, um zu vermeiden, dass bei kleineren Passerungenauigkeiten Blitzer entstehen.

Bedeutet das Bedrucken von Bereichen, die bereits bedruckt sind.

Die Oberfläche des Papiers wird im Produktionsprozess nicht mit mineralienhaltigen Gemischen bestrichen und dadurch dichter und glatter.

Ungestrichene Papiere, auch Naturpapiere genannt, werden oft eingesetzt für die Herstellung von Geschäftsdrucksachen oder für Drucksachen, die über ihre Haptik einen umweltfreundlichen Charakter unterstreichen sollen.,Lackierungen sind bei Naturpapieren nur bedingt möglich, da der Drucklack zu unregelmäßig und stark in die offene – weil nicht gestrichene – Oberfläche eindringt.

V

Druck von Farbsätzen mit unterschiedlichen Rasterwinkeln für jede der vier Grundfarben (Cyan, Magenta, Yellow, Schwarz).

W

Im Prozess der Weiterverarbeitung werden die gedruckten Produkte geschnitten, geheftet, gefalzt, gebohrt, gerillt, geleimt, geklebt, zusammengetragen oder sortiert und verpackt. Eine gewissenhafte und sorgfältige Verarbeitung ist  notwendig um das Druckprodukt qualitativ fertigzustellen. Die allermeisten Produkte werden maschinell Weiterverarbeitet. Es kommt jedoch immer wieder vor, dass ein Buchbinder hier und dort in Handarbeit eingreift um ein optimales Ergebnis zu schaffen.

Z

Zeitungen werden auf speziellen Rollendruckmaschinen mit Doppeldruckwerken beidseitig bedruckt. Tageszeitungen werden auf großen, komplexen Anlagen produziert, bei denen die einzelnen Papierbahnen vor einem Falzapparat zusammengeführt und anschließend geschnitten und gefalzt werden. Für die Produktion mehrfarbiger Zeitungen sind Anlagen mit zwischen 20 und 100 Druckwerken gängig.

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen